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Text File | 1994-04-30 | 75.3 KB | 1,765 lines |
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- * Anleitung für die Sharewareversion von CoMa *
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-
- Das Programm wurde vor der Auslieferung sorgfältig geprüft. Die Herausgeber
- übernehmen jedoch weder ausdrücklich noch stillschweigend eine wie auch immer
- geartete Haftung für Schäden oder Folgeschäden, die sich aus der Anwendung der
- Software ergeben.
-
- Für die Vollständigkeit und Korrektheit von Handbuch und Programm kann keine
- Haftung übernommen werden. Die Haftung für Mangel und Folgeschäden ist, soweit
- zulässig, ausgeschlossen. In jedem Fall ist die Haftung jedoch beschränkt auf
- den Kaufpreis!
-
- April 1994
-
-
-
- copyright by SOFTBÄR GBR
-
- Ing. Hans J. Konzeck & Dipl.-Ing. Siegfried Hartmann
-
- Richardstraße 60 Allerstr. 11
-
- D-12055 Berlin-Neukölln D-12049 Berlin-Neukölln
-
- Tel.: (030) 685 33 12 Tel./Fax.:(030) 622 68 84
- Fax.: (030) 685 83 52
-
- E-Mail(Maus-Netz): Siegfried Hartmann @ B
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- Das Programm und dieses Handbuch sind urheberrechtlich geschützt. Das Kopieren
- und Weitergeben des Programms, außer zu persönlichen Sicherungszwecken, wird
- strafrechtlich verfolgt. Auch die Vervielfältigung des Handbuches auf
- fotomechanischen digitalem oder sonst einem Wege ist ohne die ausdrückliche
- schriftliche Genehmigung der Autoren untersagt.
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- Das Programm wurde vor der Auslieferung sorgfältig geprüft. Die Herausgeber
- übernehmen jedoch weder ausdrücklich noch stillschweigend eine wie auch immer
- geartete Haftung für Schäden oder Folgeschäden, die sich aus der Anwendung der
- Software ergeben.
-
- Für die Vollständigkeit und Korrektheit von Handbuch und Programm kann keine
- Haftung übernommen werden. Die Haftung für Mangelⁿ und Folgeschäden ist, soweit
- zulässig, ausgeschlossen. In jedem Fall ist die Haftung jedoch beschränkt auf
- den Kaufpreis!
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- Juni 1993
-
- November 1993
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- Dezember 1993
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- Februar 1994
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- April 1994
-
- Mai 1994
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- copyright by SOFTBÄR GBR
-
- Ing. Hans J. Konzeck & Dipl.-Ing. Siegfried Hartmann
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- Richardstraße 60
-
- D-12055 Berlin
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- Entwurf und Layout: Hans J. Konzeck
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- * INHALTSVERZEICHNIS *
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- Vorbemerkungen
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- Einleitung
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- 1.0 Vorwort
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- 1.1 Allgemeines
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- 1.2 Für wen ist CoMa nützlich?
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- 1.3 Hardwareanforderungen
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- 1.4 Verbindung Modem und Computer
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- 1.5 CoMa als .APP oder .ACC?
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- 1.6 Sicherheitskopie, Installation auf der Festplatte
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- 1.7 Die lizenzierte CoMa Version
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- 1.8 Lizenzierung der Demoversion
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- 1.9 Einstellen der Parameter für CoMa
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- 1.10 Verlassen der Dialogbox "Parameter"
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- 1.11 Parametereinstellungen" Expert"
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- 1.12 Erstellen einer QFAX.INF
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- 1.13 Dateiname der Faxseiten bei CoMa
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- 1.14 Die Sterntaste
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- Kapitel 2
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- Die Bedienung von CoMa
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- 2.0 Das Arbeitsfenster von CoMa
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- 2.1 Auswahlknopf "Info"
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- 2.2 Auswahlknöpfe für 8 Faxseiten
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- 2.3 Auswahlknopf "Text"
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- 2.4 Auswahlknopf "Save IMG" und "Load IMG"
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- 2.5 Auswahlknopf "Voice"
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- 2.6 Auswahlknopf "Print"
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- 2.61 Installieren von GDOS
-
- 2.7 Ändern der Auflösung der aktiven Faxseite
-
- 2.8 Auswahlknopf "Turn (Drehen)"
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- 2.9 Auswahlknopf "Load FAX" (Fax laden)
-
- 2.10 "Ordner senden"
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- 2.11 Auswahlknopf "Receive" (Empfangen)
-
- 2.12 Automatischer Empfang mit CoMa
-
- 2.13 Der manuelle Empfang von Faxseiten
-
- 2.14 Auswahlknopf "Send" (Senden)
-
- 2.15 Die Faxnummernverwaltung
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- 2.16 Die Verwaltung der eingegangenen Faxseiten
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- 2.17 Updates
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- 2.18 Die Help-Taste
-
- 2.19 Bedienung von CoMa über Commandlines
-
- 2.20 Die Entwicklungs-Library
-
- 2.21 Dial Only (Nur Wählen)
-
- 2.22 Polling (Abrufen von Faxseiten)
-
- 2.23 HSMODEM
-
- 2.24 Installieren von HSMODEM im AUTO-Ordner
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- 1.0 Vorwort
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- Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich für ein ausgereiftes Softwareprodukt aus
- dem Hause SOFTBÄR für Ihren ATARI Computer entschieden. Mit CoMa werden Sie
- schnell, sauber und vor allem sicher Ihre Korrespondenz über ein Fax-Modem
- abwicklen lernen. Für CoMa gibt es außerdem einen Voice-Zusatz der aus Ihrem
- Computer auch einen Anrufbeantworter macht, wenn Sie über ein Zyxel Modem oder
- das Creatix 14400 von 1&1 verfügen. Damit auch alle DFÜler auf ihre Kosten
- kommen haben wir einen FTP-Server (File-Transfer-Programm) eingebaut. Sie können
- sich damit auch von unterwegs in Ihren Rechner einloggen und Daten austauschen.
-
- Bei einem Anruf erkennt CoMa dabei automatisch, ob es sich um einen Anruf
- (Voice), ein Fax oder einen Datentransfer handelt.
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- Dieses Handbuch enthält alle Hinweise, die zur Installierung des Programms,
- sowie dessen Nutzung wichtig sind. Wir gehen dabei davon aus, daß Sie bereits
- Kenntnisse im Umgang mit Ihrem ATARI Computer haben. So sollten Begriffe wie
- "Mausklick links", Dialogbox, GEM-Fenster oder Menüleiste bekannt sein.
- Andernfalls sollten Sie sich das Handbuch zu Ihrem Rechner herbeiholen und
- gegebenenfalls dort noch einmal nachlesen. Einen Kurzeinstieg im Crash-Verfahren
- liefert übrigens das Handbuch von FIRST_MILLION in Kapitel 2, einer Bürosoftware
- aus unserem Haus.
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- Wenn Sie wirklich einmal nicht weiter kommen stehen wir Ihnen selbstverständlich
- telefonisch mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Hotline erreichen Sie unter den
- Telefonnummern 030/685 33 12 und 622 68 84. Wir sind auch nach 18 Uhr und am
- Wochenende zu erreichen, was die Kosten für das Telefongespräch reduziert.
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- Sollten Sie während der Arbeit mit CoMa auf Probleme stoßen, oder vielleicht
- Anregungen haben, setzen Sie sich bitte ungeniert mit uns in Verbindung. Wir
- werden getreu unserer Firmenphilosophie alles versuchen um das Problem zu lösen.
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- Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit CoMa und immer eine gute "Verbindung".
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- Berlin, den 20.4.1994
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- Das SOFTBÄR Team
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- 1.1 Allgemeines
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- CoMa steht für "Communication Manager", und ist unter anderem ein Faxprogramm
- mit unglaublich hoher Geschwindigkeit, daß auf allen ATARI ST(e), TT und Falcon
- Rechnern funktioniert. CoMa hat dabei keine Probleme mit MultiTOS oder Magix!
- Das Programm ist 100% multitasking-fähig! Die Anzeige eines eingehenden
- Fax-Dokumentes erfolgt online, das heißt jede Zeile die empfangen wurde, wird
- sofort auf dem Bildschirm dargestellt.
-
- CoMa ist datenkompatibel zu allen QFax pro Dateien. Das heißt Sie können alle
- bereits verfügbaren Faxtreiber (Calamus, Signum3!, usw.) verwenden um eine
- Faxseite zu erstellen.
-
- Außerdem kann CoMa direkt First_Word Dokumente und Grafikdateien im IMG-Format
- lesen und verarbeiten. Eine Konvertierung dieser Dateien ist dann nicht mehr
- notwendig. Dadurch wird der Bildaufbau ganz erheblich beschleunigt. Anders als
- bei Faxseiten muß hierbei keine Hufman Kodierung zurücktransformiert werden. Am
- besten wäre es, wenn Ihre Lieblingsanwendung gleich eine IMG-Datei erzeugen
- könnte (mit 200dpi Auflösung). In CoMa wird ja die Hufman Kodierung während der
- Übertragung, praktisch "online" errechnet. Eine vorherige Kodierung ist also gar
- nicht erforderlich!
-
- Ein weiterer Vorteil ist die Darstellung von bis zu 8 Faxseiten gleichzeitig.
- Für jede Seite wird dabei ein GEM-Fenster geöffnet. Auf einem Großbildschirm
- lassen sich dann bequem diese Seiten betrachten, bevor Sie als Fax den Computer
- verlassen. Trotz all dieser Funktionen ist das Installieren des Programms sehr
- einfach. Sie müssen nicht eine endlos lange Textdatei mit einer Unzahl von
- Schlüsselwörtern konfigurieren, wobei leicht ein gewisses MS-DOS Gefühl ähnlich
- dem Erstellen der AUTOEXE.BAT aufkommt! Ihre ganze Arbeit besteht darin, die
- "Parameter"-Dialogbox zu editieren und das wars dann auch schon! Auch die
- Probleme die mit der seriellen Schnittstelle existieren, sind für CoMa kein
- Thema. CoMa arbeitet hervorragend mit dem Programm HS-Modem zusammen, das Harun
- Scheutzow programmiert hat. Wir bedanken uns hier nocheinmal bei Harun für die
- Erlaubnis einen Teil seines Programmpaketes CoMa beizulegen. Was es damit auf
- sich hat lesen Sie bitte in Kapitel 2.23 nach!
-
- CoMa ermöglicht es Ihnen zwei verschiedene Kopf- und Fußlogos zu nutzen (durch
- Nachladen können Sie auch beliebig viele Grafiken verwenden). So können Sie
- durch einen Knopfdruck Ihre Faxseite zu einem Privat- oder Geschäftsdokument
- machen.
-
- Besonders interessant wird unsere Kommunikationssoftware für Besitzer moderner
- Modem, die über einen "Voice"-Modus verfügen. So erhält man zum Beispiel mit dem
- Zyxel U-1496E einen sehr komfortablen digitalen Anrufbeantworter, der über viele
- verschiedene Ansagetexte, bis hin zu Ansagen die nur zu bestimmten Zeiten
- verwendet werden, verfügt. Die Unterscheidung zwischen Telefonanruf oder
- eingehendem Fax wird dabei automatisch vorgenommen.
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- 1.2 Für wen ist CoMa nützlich?
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- CoMa entstand aus der Notwendigkeit ein leicht zu installierendes und intuitiv
- zu bedienendes Faxprogramm für unsere Bürosoftware liefern zu können. Alle
- Formulare, sowie Serienbriefe, die Sie in FIRST_MILLION erstellen werden
- problemlos per Mausklick aus der Bürosoftware direkt als Fax verschickt.
- FIRST_MILLION ruft dabei selbstständig das Programm CoMa auf.
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- Aber inzwischen ist der Umfang des Programms erheblich angestiegen, sodaß CoMa
- ein vollständiges, unabhängig von FIRST_MILLION benutzbares Faxprogramm geworden
- ist.
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- Alle Besitzer eines Faxmodem werden die Vorteile einer sicheren und schnellen
- Faxsoftware zu schätzen wissen. Das Programm unterstützt alle
- Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 14400 Bit/s und sollte mit allen gängigen
- Modemtypen zuverlässig zusammenarbeiten, die den Faxstandard Class 2 verwenden.
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- Auch die preiswerten Faxmodem die lediglich mit 2400 Baud Befehle empfangen
- können, aber Daten durchaus mit 19200 Baud erwarten ist CoMa jetzt angepaßt (LC
- 2496 u. a,)!
-
- Aber wie bei vielen Computerstandards ist auch hier immer noch ein Spielraum in
- der Definition von Class 2, der durchaus zu Problemen führen kann.
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- Wenn sich denn Ihr Modem an die Vorgaben hält, werden Sie begeistert sein mit
- welcher Leichtigkeit sich Ihre Faxdokumente jetzt übertragen lassen. Bei
- Problemen wenden Sie sich bitte umgehend an uns, wir sorgen dann
- schnellstmöglich für Abhilfe!
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- 1.3 Hardwareanforderungen
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- Wie bei allen Softwareprodukten aus unserem Hause ist das Programm vollständig
- in C bzw. Assembler geschrieben und hält sich an die GEM- Richtlinien, sodaß
- CoMa auch auf einem alten 520 ST problemlos funktioniert, ebenso so sicher
- funktioniert das Programm unter MultiTOS oder Magix!. Selbstverständlich
- arbeitet unser Programm auch auf dem ATARI Falcon!
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- Sie können CoMa sowohl als Hauptprogramm oder auch als Accessory verwenden.
- Dabei benötigt das Accessory deutlich weniger Speicher als andere Faxprogramme.
- Da CoMa selbstverständlich auflösungsunabhängig programmiert wurde, können Sie
- jede Auflösung ab 640x200 Pixeln verwenden. Auch die auf dem Markt befindlichen
- Grafikkarten machen keine Probleme.
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- 1.4 Verbindung zwischen Modem und Computer
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- Sie benötigen zur Verbindung Ihres Modem mit dem Computer ein serielles Kabel,
- das nach Möglichkeit eine Abschirmung enthalten sollte, um Störpegel
- fernzuhalten. Dies ist nötig, da die Verbindung mit einer Baudrate von 19200
- betrieben wird. In den verschiedenen Elektronik-Versandhäusern werden serielle
- Kabel recht preiswert angeboten. Achten Sie bitte darauf, daß es sich um 1:1
- Kabel handelt (DB-25 Stecker auf Sub-D-25 Buchse). Da kann dann eigentlich
- nichts mehr falsch gemacht werden. Schwieriger wird es bei der Verbindung für
- den ATARI TT. Hier benötigen Sie ein Kabel mit einem DB-25 Stecker und einer
- DB-9 Buchse.
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- DB-25 (Modem) DB-9 (TT)
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- Pin 2 (TD) Pin 3
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- Pin 3 (RD) Pin 2
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- Pin 4 (RTS) Pin 7
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- Pin 5 (CTS) Pin 8
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- Pin 6 (DSR) Pin 6 (wird von CoMa nicht benötigt)
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- Pin 7 (Masse) Pin 5
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- Pin 8 (DCD) Pin 1 (wird von CoMa nicht benötigt)
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- Pin 20 (DTR) Pin 4
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- Pin 22 (RI) Pin 9 wichtig, sonst funktioniert der autom. Empfang
- nicht!
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- 1.5 CoMa als APP oder ACC?
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- CoMa kann sowohl als normales Programm installiert werden, oder als jederzeit
- aufzurufendes ACC. Da CoMa in einer arbeitsfähigen Minimalkonfiguration
- lediglich 150 kB Speicher benötigt, spricht nur wenig für eine Verwendung als
- Programm. Es wird wohl eher die Ausnahme sein, wenn heute noch jemand mit 512 kB
- ernsthaft arbeiten möchte. Wenn es aber doch Platzprobleme gibt, kann das
- Programm COMA.ACC umbenannt werden in COMA.APP.
-
- Nun muß CoMa natürlich immer vom Desktop aus gestartet werden.
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- Das Empfangen von Faxseiten wird schwieriger sein, da Sie beim Klingeln des
- Telefons ein Programm verlassen müssen, um COMA.APP zu starten und anschließend
- die Funktion "Receive" in der CoMa- Dialogbox anzuklicken. Auch können Sie ohne
- MultiTOS oder Magix! nicht direkt aus FIRST_MILLION heraus ein Dokument
- abschicken, was die Hauptanwendung von CoMa sein wird. Fazit: es geht kaum etwas
- an COMA.ACC vorbei, selbst wenn der ATARI eine Speichererweiterung erhalten muß.
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- Ein Problem soll aber auch nicht verschwiegen werden: speicherfressende
- Programme die nach dem Start den gesamten Speicher für sich selbst reservieren.
- Aus solch einem Programm heruas können Sie CoMa nicht benutzen, da kein Speicher
- mehr für Daten angefordert werden kann.
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- 1.6 Sicherheitskopie, Installation auf der Festplatte
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- Sie erhalten mit CoMa eine Diskette, sowie dieses Handbuch geliefert. Bitte
- erstellen Sie als erstes von dieser Diskette ein Backup und arbeiten Sie fortan
- nur noch mit der Kopie!
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- Auf der Diskette befinden sich mehrere Dateien und acht Ordner. Wenn Sie eine
- Festplatte benutzen, kopieren Sie bitte COMA.APP auf die Bootpartition in die
- oberste Ebene (also nicht in einen Ordner)! Üblicherweise ist Laufwerk C die
- Bootpartition. Wenn Sie auf Laufwerk C nicht mehr übermäßig viel Platz haben, so
- können Sie selbstverständlich für die Demografiken im IMG-Format und die Ordner
- ein anderes Laufwerk auswählen. Die Pfade für die Grafiken und Ordner müssen
- Sie auf jeden Fall neu einstellen, wenn Sie die Diskette nicht komplett auf Ihr
- Bootlaufwerk kopieren (Kapitel 1.7).
-
- Dem Programm liegt zukünftig unser Entwicklungspaket im Ordner DEVELOP bei. Mit
- diesen Hilfsmitteln lassen sich dann relativ leicht entsprechende Druckertreiber
- erstellen, sofern das überhaupt notwendig ist. Der elegantere Weg führt über
- IMG-Dateien! Wenn Sie unser Entwicklungspacket benutzen, so sind die damit
- erstellten Druckertreiber Public Domain!
-
- Booten (Starten) Sie Ihren Rechner jetzt neu, indem Sie den Resetknopf drücken.
- Im ersten Pull-Down-Menü unter dem ATARI Zeichen befindet sich jetzt der Eintrag
- "CoMa".
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- 1.7 Die lizenzierte CoMa Version
-
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- Es ist für alle Softwarehäuser zur Zeit nicht leicht am Markt zu bestehen, zeigt
- doch die ganze Branche insgesamt eine rückläufige Tendenz. So ist es nicht
- verwunderlich, wenn wir uns einige Gedanken machen um zumindest das Verbreiten
- unserer Produkte ohne Kaufbeleg (im weiteren Raubkopien genannt) zu verhindern.
- Ein Kopierschutz entweder als Software- oder Hardwarelösung kommt dabei nicht
- in Betracht, ist doch der Aufwand sehr hoch und die Nutzung des Programms
- eingeschränkt. Bei Hardwareschutzmaßnahmen kommt noch hinzu, daß der Anwender
- einige Unbequemlichkeiten hinnehmen muß. Wir glauben gerade bei einer
- Faxsoftware läßt sich das Problem wesentlich eleganter lösen.
-
- Jeder Kunde erhält eine auf seinen Namen lizenzierte Programmversion zugeschickt
- und jedes Fax sendet diese Informationen als "Kennung" in der ersten Zeile des
- Faxes mit. Diese "Stampline" läßt sich vom Kunden nicht deaktivieren. Sollte
- sich Ihre Faxnummer im Laufe der Zeit einmal ändern, so können Sie diese im
- Fensterdialog "Parameter" editieren, nicht jedoch den Namen des Lizenznehmers!
-
- Die Stampline enthält außer den Absenderangaben auch die Seitenzahl, das Datum
- und die Uhrzeit. Die letzteren Daten können natürlich nur stimmen, wenn die
- Systemuhr richtig gestellt ist.
-
- Um das Programm zu testen oder überhaupt erst einmal kennen zu lernen haben wir
- eine eingeschränkte Version als Shareware in verschiede Mailboxen und Netze
- gelegt. Mit der Shareware von CoMa kann man uneingeschränkt Faxe empfangen.
- Senden kann man allerdings nur 500 Zeilen, weshalb wir den Sendeteil besser
- Crippleware nennen wollen. Wie Sie aus jeder Sharewareversion eine Lizenzversion
- erstellen können lesen Sie in Kapitel 1.8 und 2.17!
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- 1.8 Lizenzierung des Demoprogramms
-
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- Wenn Sie unser Programm aus einer Mailbox "gesaugt", oder bei einem Händler
- gekauft haben, benötigen Sie einen Registrierungsschlüssel um aus der
- eingeschränkten Shareware ein vollfunktionsfähiges Programm zu machen.
-
- Sie können diesen Schlüssel sehr schnell erhalten, wenn Sie die beim
- Programmstart erscheinende Dialogbox "Registration" aufrufen. Tragen Sie dort
- bitte Ihre persönlichen Daten ein und drucken Sie das Registrationsformular aus
- (Kapitel 2.17). Sofort nach Erhalt Ihrer Bestellung schicken wir Ihnen den
- Zahlencode zu. Sie können sich natürlich den Schlüssel auch telefonisch
- durchgeben lassen (siehe Hotline)!
-
- Wenn Sie das Programm bei einem Händler erworben haben, wird der Verkäufer sich
- sofort mit uns in Verbindung setzen, und in der Regel erhalten Sie sofort Ihre
- lizenzierte CoMa-Version.
-
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- 1.9 Einstellen der Parameter für CoMa
-
-
-
- Bevor Sie mit CoMa loslegen können, müssen Sie eventuell einige Einstellungen in
- der Dialogbox "Parameter" vornehmen.
-
- Wenn Sie den Eintrag "CoMa" in der Menüleiste einmal anklicken, erscheint die
- Hauptdialogbox für das Accessory CoMa. Hier befindet sich ein Knopf, mit dem
- Sie, wenn Sie ihn anklicken, in die Parameter-Dialogbox wechseln.
-
- HSModem aktiv
-
- Dieser Hinweis zeigt Ihnen, daß das Programm zur Beschleunigung und Korrektur
- der seriellen Schnittstelle aktiv ist. Erscheint dieser Hinweis nicht, können
- Sie keinen Zugriff auf die Schnittstelle machen. Senden und Empfangen ist dann
- nicht möglich!
-
- Die Hinweise zur Installierung von HSMODEM finden Sie in Kapitel 2.23!
-
- Modem-protocol (Modemprotokoll)
-
- Da die Wahrscheinlichkeit besteht, daß sich nicht alle Modems 100%ig an den
- "vorläufigen" Class 2 Standard der Faxübertragung halten, wurde dem Programm
- eine automatische Protokollfunktion mitgegeben, die für den Fall, daß Ihr Modem
- nicht korrekt mit CoMa zusammenarbeitet, die ganze Kommunikation des Programms
- mit dem Modem in einer Datei abspeichert. Sie brauchen diesen Knopf also nur
- dann zu aktivieren, wenn es bei der Übertragung, oder dem Empfang zu Fehlern
- kommt.
-
- Die Protokolldatei heißt MOD_PROT.TXT und befindet sich im System-Pfad. Bitte
- schicken Sie uns diese Datei bei einer Fehlermeldung gleich mit, desto schneller
- haben wir die Lösung für Sie programmiert!
-
- Screenredraw while loading (Bildaufbau beim Empfang)
-
- Wenn Sie diesen Knopf einschalten, wird beim Laden die Seite während des
- Dekodierens auf dem Bildschirm in einem GEM-Fenster angezeigt. Sie müssen nicht
- noch irgendein Hilfsprogramm aufrufen, oder das Programm CoMa verlassen. Mit
- einem Klick der linken Maustaste auf das Fenster mit der dargestellten Faxseite,
- können Sie den Bildinhalt leicht verschieben und so das ganze Dokument lesen.
-
- Wenn Sie ein Fax empfangen, wird die Seite immer sofort dargestellt, so daß Sie
- sofort sehen können wer Ihnen hier ein Fax schickt. Das Fenster scrollt
- automatisch beim Bildaufbau weiter.
-
- max. dial, repeats after XX sec.
-
- (max. Anwahlversuche, Wahlwiederholung nach XX sek.)
-
- Tragen Sie hier die Anzahl der Anwahlversuche ein, die das Programm machen soll,
- wenn der Anschluß besetzt ist. Diese Option funktioniert nur richtig, wenn das
- verwendete Modem das Besetztzeichen korrekt auswertet und dies dem Rechner auch
- mitteilt. Im Feld "Wahlwiederholung nach XX" sek. können Sie die Wartezeit
- zwischen den Anwahlversuchen einstellen.
-
- Answer at X rings (Abheben nach X mal klingeln)
-
- Dieses Feld müssen Sie einstellen, wenn Sie auch in Ihrer Abwesenheit ein Fax
- empfangen wollen. Wird hier eine Null eingetragen, hebt das Modem nur manuell
- ab. Die Probleme, die mit einem automatischen Empfang verbunden sind werden in
- dem Kapitel 2.12 ausführlich dargestellt.
-
- Pfade für Grafiklogos, Faxordner und Systemdateien
-
- Zum Schluß können Sie die Pfade für den Systemordner, die insgesamt 4 Grafiken
- und die beiden Ordner, die das Programm zum Ablegen der Seiten benötigt,
- einstellen. In diesem Ordner auch die Datei für die Faxnummernverwaltung
- FAXNUM.INF.
-
- Wenn Sie CoMa von der Festplatte starten wollen, müssen Sie Änderungen
- vornehmen. Diese Prozedur können Sie sich jedoch sparen, wenn Sie den kompletten
- Inhalt der Diskette auf Laufwerk C kopieren. Beim Start von COMA.ACC (ebenso
- wie bei COMA.APP) wird der aktuelle Pfad als Voreinstellung übernommen. Sie
- müssen also nur Änderungen vornehmen, wenn Sie die Ordner auf verschiedene
- Laufwerke verteilen. Gehen Sie dann wie folgt vor.
-
- Klicken Sie auf die Zeile der Datei, deren Pfad sich geändert hat. Sie erhalten
- eine Fileselectbox (Dateiauswahlbox). Hier können Sie bequem durch Anklicken des
- Laufwerks und des Ordners den Pfad eintragen. CoMa merkt sich auch alle anderen
- Pfade (Faxnummernverwaltung, Ordner für IMG-Datei usw.) wenn Sie Parameter
- sichern anwählen.
-
- Leider funktioniert das erst ab der TOS-Version 1.4. Wenn Sie ein älteres TOS
- verwenden, müssen Sie die Pfadzeile löschen und den Buchstaben des Laufwerks und
- den Ordner per Hand angeben. Überhaupt ist es sinnvoll an die Anschaffung einer
- neuen TOS-Version zu denken, sind doch die alten TOS-Versionen recht fehlerhaft
- gewesen.
-
- Port
-
- Da die neueren Rechner von ATARI über verschiedene serielle Schnittstellen
- verfügen, können Sie hier in einem Pop-Up-Menü die gewünschte Schnittstelle
- wählen.
-
- Bei den Rechnern mit nur einer seriellen Schnittstelle sind die nicht
- verfügbaren Schnittstellen deaktiviert, können also nicht ausgewählt werden.
-
- Wird der Knopf "actual" ausgewählt, so wird die Schnittstelle verwendet, die
- über das Kontrollfeld eingestellt wurde.
-
- DTE-Speed
-
- Mit diesem Pop-Up-Menü können Sie die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen
- Computer und Modem einstellen. Der Wert beträgt normalerweise 19200 Baud. Einige
- Schnittstellen (TT und Falcon) können jedoch schon höhere Übertragungsraten
- verkraften.
-
- Fax-Speed
-
- Dieses Auswahlfeld ermöglicht eine bestimmte Übertragungsgeschwindigkeit
- einzustellen. Wählen Sie hier am besten die höchste von Ihrem Modem unterstützte
- Übertragungsrate aus. Bei einer Faxübertragung wird das Modem dann angewiesen,
- mit dieser Geschwindigkeit zu beginnen. Verfügt das angesprochene Faxgerät nicht
- über diese Geschwindigkeit wird die Übertragungsrate so lange heruntergeschaltet
- bis eine Übertragung möglich ist.
-
- Print immed. (Sofortdruck nach Empfang)
-
- Wenn Sie diesen Knopf aktivieren, werden alle Seiten eines eingegangenen Faxes
- sofort nach abgeschlossener Übertragung auf den Drucker ausgegeben. Wenn Sie
- Ihren ATARI als Faxempfänger nutzen, sehen Sie bei Ihrer Rückkehr sofort wer
- Ihnen ein Fax gesandt hat. Wenn mehrere Faxseiten eingehen, werden alle Seiten
- sofort ausgedruckt. Voraussetzung ist, daß sich die Seiten nur durch die
- Extension unterscheiden. Mehr darüber in Kapitel 2.5.
-
- Logbook (Logbuch)
-
- Wenn Sie Ihre Verbindungen protokollieren möchten, sollten Sie diesen Knopf
- aktivieren. CoMa erstellt dann eine Textdatei LOGBUCH.TXT im Ordner SYSTEM. Hier
- können Sie jederzeit nachschauen, wem Sie wann und wielange ein Fax schickten.
-
- Zoom 25%
-
- Hier stellen Sie den Zoomfaktor ein, mit dem eine Faxseite nach dem Laden zuerst
- dargestellt werden soll. Sie können die Darstellung mit den Tasten "+" und "-"
- des Ziffernblocks jederzeit ändern!
-
- Send 100 dpi (Senden mit 100 dpi)
-
- Wenn Sie die Verbindungszeit reduzieren möchten (und damit die Telefonkosten),
- können Sie Ihr Fax auch mit 100 dpi Auflösung verschicken. Das sieht dann aber
- nicht mehr so gut aus.
-
- Modem Typ "Class 2"
-
- Über dieses Pop-Up-Menü können Sie den Standard auswählen, den Ihr Modem
- versteht. Dies wird in der Regel der Typ "Class 2" sein. Für "kleine" Faxmodem,
- die lediglich mit 2400 Baud maximaler Datentransferrate für den DFÜ Betrieb
- ausgestattet sind ist der Menüpunkt "2400" vorgesehen. Diese Modem können leider
- oft die Befehle nur mit 2400 Baud verstehen, verlangen dann aber die Daten für
- die Faxübertragung mit 19200 Baud. Solche Modem liefern leider auch
- Fehlermeldungen mit 2400 Baud zurück, die dann aber von CoMa nicht verstanden
- werden können! Wer zuverlässig Faxe übertragen möchte sollte sich ein Highspeed
- Modem leisten. Gegen schlechte Hardware kämpfen Götter selbst vergeblich!
-
- ID (Senderidentifikation)
-
- Ab sofort können Sie selbst entscheiden, ob die Stampline zusätzlich zu Ihrem
- Namen auch die Telefonnummer enthalten soll. In diesem Feld können Sie die
- gewünschte Nummer eingeben oder ändern.
-
-
-
- 1.10 Verlassen der Dialogbox "Parameter"
-
-
-
- Abbruch
-
- Verlassen Sie die Box über die Funktion "Abbruch" werden alle vorgenommenen
- Änderungen ignoriert.
-
- OK
-
- Mit dem OK-Knopf übernehmen Sie die Änderungen, speichern sie aber nicht
- dauerhaft ab. Wenn Sie den Rechner ausschalten sind die Änderungen verloren. Der
- OK-Knopf ist vor allem wichtig, wenn Sie einmal ausprobieren wollen, was eine
- Änderung für Wirkungen hat, ohne diese gleich dauerhaft abzuspeichern.
-
- Parameter Sichern
-
- Wenn der Knopf "Sichern" betätigt wird, speichert das Programm die Parameter in
- der Datei COMA.INF ab und liest sie beim nächsten Start des Computers wieder
- ein. Hierbei werden auch die Pfade für die Funktionen "Load IMG", "Save IMG"
- usw. abgespeichert.
-
-
-
- 1.11 Parametereinstellung "Expert"
-
-
-
- Mit dem Knopf "Expert" gelangen Sie auf eine weitere Ebene für
- Parametereinstellungen, die Sie im "normalen" Betrieb von CoMa eigentlich
- niemals benötigen. Dieser Bereich ist also eigentlich den Experten (daher der
- sinnige Name für diese Dialogbox) vorbehalten. Was sich hier verändern läßt soll
- in diesem Kapitel beschrieben werden.
-
- Anwahlbefehle
-
- Um alle Eventualitäten abdecken zu können haben wir insgesamt fünf verschiedene
- Anwahlstrings vorgesehen.
-
- Send (Senden)
-
- Wenn Ihr Modem direkt an der Telefonleitung angeschlossen ist, genügt es
- wahrscheinlich die Befehlszeile so zu lassen, wie sie voreingestellt ist.
- Vielleicht haben Sie aber eine Nebenstellenanlage zwischen Modem und
- Telefonleitung geschaltet. Dann müssen Sie außerdem noch das Warten des Modem
- auf das Freizeichen abschalten (X3) und die Anwahl der Amtsleitung (0) sowie
- eine Pause (,) einfügen.
-
- Die in Klammern angegebenen Zeichen sind die Hayes-Befehle, die jedes Modem
- verstehen sollte. Für das angegebene Beispiel sähe der Anwahlstring
- folgendermaßen aus:
-
- ATX3DP0,
-
- No dial (Senden ohne Wählen)
-
- Manchmal möchte man innerhalb eines Telefongesprächs, an der Gegenstelle ein
- Kombifax vorausgesetzt, ein Fax übertragen. Jetzt darf das Programm natürlich
- nicht erneut die Telefonnummer wählen. Außerdem muß der "Dial Tone Detect"
- abgeschaltet werden. Das Modem legt nämlich sofort wieder auf, wenn es kein
- Freizeichen erkennen kann. Der hierfür vorgesehene Befehl (nach Hayes) lautet
- "X1", oder "X3". Der Anwahlbefehl sollte dann wie folgt aussehen:
-
- ATX3D
-
- Wenn Sie in der Hauptdialogbox den Knopf "ohne Wählen" aktivieren, so hebt das
- Modem ab und beginnt ohne zu wählen mit dem Übertragen der ausgewählten
- Faxseiten. Die Übertragung kann natürlich nur funktionieren, wenn Sie das
- Telefon, daß Sie gerade zum Sprechen benutzten durch das Modem durchgeschliffen
- haben.
-
- Receive (Empfangen)
-
- Für den Fall, daß Sie Ihrem Modem spezielle Befehle für den Empfang von
- Faxseiten mitteilen müssen, haben wir einen eigenen Anwahlstring für diesen Fall
- vorgesehen.
-
- Polling (Abrufen)
-
- Einige Firmen, Institute oder Anstalten öffentlichen Rechts bieten einen neuen
- Service für Faxbesitzer an. Sie können dort mit Ihrem Fax anrufen und Faxseiten
- abrufen. Wenn Ihr Modem Polling unterstützt, müssen Sie hier einen speziellen
- Anwahlbefehl eintragen. Das angegebene Beispiel bezieht sich nur auf das Zyxel
- Modem (nicht für Firmware 6.10 + 6.11)!
-
- Reset
-
- In dieses Feld können Sie einstellen, welchen Resetcode CoMa vor jeder
- Übertragung an das Modem senden soll. So kann es je nach verwendeten Modem
- sinnvoll sein ein ATZ, ATZ1 oder ATZ2 zu senden. Gleich daneben befindet sich
- ein Eingabefeld für die Zeit (Delay), die CoMa zwischen Senden des Resets und
- den weiteren Befehlen warten soll. Einige Modem können leider nicht den Reset
- ausführen und die gleichzeitig gesendeten Befehle verstehen (TKR Highspeed).
-
-
- weitere Einstellmöglichkeiten
-
- min. scantime
-
- Bei einigen Faxmodem stimmt die Voreinstellung der Zeit für das Darstellen einer
- Faxzeile nicht. In solch einem Fall sollten Sie hier eine Zeit für den
- Zeilenvorschub vorgeben. Hier hilft nur ausprobieren! Beginnen Sie mit 20 msec
- und erhöhen Sie die Zeit in 10 msec Schritten !
-
- wait for "Ring" (Warten auf eine Rückmeldung für Klingeln)
-
- without RI-wire (ohne Ring-Indicator-Leitung)
-
- Für eine ganz spezielle Anwendung mit dem Zyxel Modem kann es wichtig sein, daß
- auch ohne die Leitung RI (Ring-Indicator) zwischen Modem und Computer ein
- Klingeln des Telefons erkannt wird. Hier kann jetzt sowohl die RI-Leitung durch
- Anklicken des Knopfes "without RI-wire" aktiviert werden sowie der String
- eingetragen werden der CoMa ein Klingeln anzeigt.
-
- add XY byte each line
-
- hier kann die Anzahl der Füllbytes, die an jede Faxzeile angehängt werden
- eingetragen werden. Manche Empfänger brauchen diese Zeit zum Dekodieren der
- Zeile.
-
- FTP-Server
-
- Alle Einstellmöglichkeiten in diesem Rahmen haben nur Einfluß auf das
- File-Transfer-Modul das wir in CoMa eingebaut haben. Sollten Sie die
- Möglichkeiten dieser Mini-Maibox nutzen wollen, lesen Sie bitte das Kapitel 4
- das sich ausführlich mit diesem Programmteil beschäftigt.
-
-
-
- 1.12 Erstellen einer QFax.INF
-
-
-
- Unser Programm kann immer noch die Fax-Dateien im QFax Format lesen, obwohl dies
- zu Geschwindigkeitseinbußen im Vergleich zu IMG-Dateien führt. So können Sie
- auch mit den Faxtreibern die QFax-Seiten erstellen, Dateien erzeugen, die mit
- CoMa verschickt werden können.
-
- Diese Programme gehen nun aber immer davon aus, daß der Pfad für den Ordner
- OUTGOING in einer Datei mit dem Namen QFAX.INF steht. Damit Sie eine solche
- Datei nicht mit einem Texteditor erstellen müssen, haben wir eine Routine
- eingebaut, die Ihnen solch eine Datei automatisch anfertigt. Sie müssen dazu nur
- den Knopf "QFax.INF" anklicken, nachdem Sie den Pfad für den Ordner OUTGOING
- eingestellt haben.
-
- Wenn sich bereits eine Datei mit dem Namen QFAX.INF auf Ihrer Festplatte
- befindet, erscheint die abgebildete Warnmeldung. Sie können den Vorgang dann
- abbrechen. Achten Sie jedoch darauf, daß der Pfad für den Ordner OUTGOING in
- QFAX.INF identisch ist mit dem Pfad in der Parameterdialogbox von CoMa.
- 2.0 Das Arbeitsfenster CoMa
-
-
-
- Nach dem Aufruf des Programms CoMa, oder des Menüeintrags "CoMa" im ersten
- Pull-Down-Menü "Desk", sehen Sie ein GEM-Fenster mit verschiedenen
- Bedienelementen.
-
- Am oberen Rand steht bereits Ihr Name, sowie die Sendekennung, die jedes
- verschickte Fax als erste Zeile erhält. Wenn Sie in unserer Bürosoftware einen
- Eintrag in der Kunden und Lieferantenverwaltung aktiviert hatten, so ist die
- Anschrift und die zugehörige Faxnummer bereits eingetragen. Sie können hier aber
- auch per Hand eine Adresse eingeben. Sie erscheint dann auf dem Textdeckblatt,
- daß Sie wahlweise alleine, oder mit anderen Faxseiten versenden können, etwa an
- der Position die dem Anschriftsfeld eines DIN A 4 Standardbriefes entspricht.
-
- Genau darunter ist das Eingabefeld für die Faxnummer. Hier befindet sich die zum
- Adressaten gehörende Faxnummer, wenn in FIRST_MILLION ein Kunde oder Lieferant
- angewählt wurde. Arbeiten Sie ohne FIRST_MILLION müssen Sie die Nummer hier per
- Hand eintragen, oder aus der integrierten Nummernverwaltung übertragen
- (Numbers).
-
- Ganz unten finden Sie einen Hinweis, wie Sie eine Faxübertragung ohne
- Verzögerung unterbrechen können. Sie müssen hierfür die Control-Taste und die
- rechte Shift- Taste gleichzeitig drücken, oder wennnoch kein Connect erfolgt ist
- , mit den Tasten "Undo" oder "Esc"!
-
- Mit dem Knopf "no dialing" wird der zweite Anwahlbefehl (Kapitel 1.9) an das
- Modem gesendet und die Faxübertragung erfolgt ohne das Wählen einer
- Telefonnummer. Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihr Gesprächspartner an der
- Telefonleitung ein Kombifax, oder ebenfalls ein Modem das ein Fax empfangen
- kann, angeschlossen hat.
-
- Die rechte Seite des Arbeitsfensters enthält eine Reihe von Auswahlknöpfen, die
- zu den verschiedenen Funktionen, oder Fensterdialogen verzweigen. Den
- Auswahlknopf "Parameter", der die Dialogbox für die Grundeinstellungen öffnet,
- haben wir bereits in Kapitel 1 beschrieben.
-
- Jeder Auswahlknopf wird in diesem Kapitel ausführlich behandelt und erklärt.
-
- Das Fenster läßt sich wie alle GEM-Fenster durch einen Klick auf den
- Schließbutton, der sich in der linken Ecke der Kopfzeile befindet, verlassen.
-
-
-
- 2.1 Auswahlknopf "Info"
-
-
-
- Mit diesem Knopf rufen Sie eine Dialogbox auf, die einige Hinweise auf unsere
- Firma, sowie die Versionsnummer von CoMa enthält. Hier können Sie auch den
- Registrierungsschlüssel eintragen, um aus der Shareware/Crippleware-Version ein
- vollfunktionsfähiges Programm zu machen. Das Kapitel 2.17 befaßt sich noch
- einmal ausführlich mit der Erstellung einer registrierten Version oder eines
- Updates.
-
- Diese Dialogbox zeigt Ihnen auch den vorhandenen freien Speicher an. Mit dem
- Knopf "Deutsche Meldungen" können Sie die Anzeige der Hilfstexte und
- Fehlermeldungen auf Deutsch umschalten. Die Voreinstellung ist Englisch
-
-
-
- 2.2 Auswahlknöpfe für 8 Faxseiten
-
-
-
- Bevor wir über die verschiedenen Formate reden, die Sie mittels CoMa verschicken
- können, wollen wir Ihnen die Bedeutung der Knöpfe 1 bis 8 unter der Anschrift
- erklären.
-
- CoMa kann 8 Faxseiten in je einem GEM-Fenster darstellen und in einer Preview
- zeigen. Dabei werden alle 8 Seiten gleichzeitig angezeigt. Zwei prinzipbedingte
- Probleme dürfen wir nicht unterschlagen.
-
- 1. Die Größe des Bildschirms!
-
- Bei einem 14' Monitor können Sie die Ansichten nur in der 12% Zoomstufe
- darstellen, mehr paßt eben physikalisch nicht auf die Bildschirmfläche.
-
- 2. Der Speicherplatz
-
- Mit 4 MB Speicher werden wohl nur 4 Seiten dargestellt werden können. Eine 200
- dpi DIN A4 Seite benötigt eben gut 600 kB Speicher. Sind die Faxseiten kleiner
- als DIN A4 können auch mehr Seiten angezeigt werden.
-
- Es spielt übrigens keine Rolle, ob Sie als erste Seite ein 1st Word Dokument
- (oder ASCII-Text), als zweite Seite eine IMG-Grafik und als dritte Seite eine
- Faxdatei verschicken wollen. Sie können die 8 Seiten munter mischen.
-
- Sollte einmal der Fall auftreten, daß Sie mehr als 8 Seiten verschicken wollen,
- müssen Sie den Umweg über einen Ordner gehen, in den Sie alle zu sendenden
- Seiten hineinkopieren. Hierbei ist dann keine Preview möglich.
-
- Ein dunkelgrau markierter Auswahlknopf zeigt das gerade aktive Fenster an. Die
- weiter unten erklärten Befehle "Save IMG" und "Print" wirken immer nur auf das
- aktive Fenster!
-
- Ein Faxfenster können Sie durch einen Klick auf den Schließbutton oben links,
- oder durch einen Klick mit der Alternate Taste + linke Maustaste auf den
- Nummernknopf schließen.
-
-
- 2.3 Auswahlknopf "Text"
-
-
- Wenn Sie einmal eine kurze Faxmitteilung verschicken wollen, müssen Sie dafür
- kein anderes Programm aufrufen, sondern können die Nachricht in der über diesen
- Auswahlknopf verfügbaren Dialogbox editieren. Sie können dabei den Text
- hintereinanderweg schreiben. Allerdings werden die Worte zur Zeit noch recht
- eigenwillig umgebrochen (wir arbeiten noch daran). Es wird sich dann nicht
- vermeiden lassen den Zeilenumbruch in die nächste Zeile per Hand nachzuarbeiten.
- Sie können aber auch kurz vor dem Ende einer Zeile mit der Pfeil- taste oder der
- Return-Taste gleich in die nächste Zeile springen.
-
- Für diesen Zusatztext in einem Deckblatt stehen Ihnen insgesamt 78 Zeichen in 19
- Zeilen zur Verfügung.
-
- Sie können unter diesen Textzeilen noch einstellen, wieviel Zeilen vom oberen
- Rand der Faxseite entfernt die erste Textzeile der Zusatztexte in das Deckblatt
- geschrieben wird. Das ist wichtig, wenn Sie Ihr Firmenlogo in das Deckblatt
- einfügen (Kopflogo als IMG-Datei) und der Text darunter stehen soll. Sonst wird
- nämlich Text und Grafik zu einem modernen Kunstwerk vermischt! Wenn Sie als
- Grafik Ihr Briefpapier verwenden (ganze DIN A 4 Seite) stellen Sie als Offset am
- besten 17 Zeilen ein. Ihr Text beginnt dann genau an der Stelle, wo er in einem
- DIN A-4 Brief stünde!
-
- Wenn Sie diesen Text aufheben wollen, können Sie ihn mit der Taste "Save"
- (Sichern) abspeichern und bei Bedarf über "Load" (Laden) wieder einlesen.
-
- Mit der Taste "Delete" (Löschen) können Sie den ganzen Text in diesem Fenster
- löschen.
-
- Wenn Sie diese Dialogbox über die Taste "OK" wieder verlassen, wird das
- Deckblatt sofort dargestellt. Ist der Zoomfaktor 100% eingestellt, sehen Sie
- allerdings auf einem 14 Zoll Monitor nur einen Teil der Seite. Schalten Sie um
- auf 25% oder 12% Zoom, (Tasten "+" und "-" vom Zahlenblock) wird die Seite im
- Überblick dargestellt. Wenn Sie den Bildinhalt verschieben wollen, können Sie
- das wie bei allen GEM-Fenstern über die Schieber am rechten und unteren Bildrand
- erreichen. Bequemer geht dies jedoch über unsere Verschiebefunktion! Dazu
- brauchen Sie lediglich die linke Maustaste gedrückt zu lassen, und an der
- Position des Mauszeiger erscheint eine kleine Greifhand. Solange Sie die linke
- Maustaste gedrückt halten, können Sie mit der Hand den Bildinhalt in alle
- Richtungen verschieben. Sie brauchen dabei auch nicht mit der Maus
- "nachzugreifen", da hier ein Mausbeschleuniger integriert ist, der dafür sorgt,
- daß Sie immer mit einer Bewegung über die ganze Seite kommen!
-
- Mit der Funktion "Zoom" läßt sich eine Verkleinerung der Seite erreichen. Sie
- sehen dann auch auf einem Bildschirm mit 640x400 Bildpunkten fast die komplette
- Breite der Seite (etwa 1/2 DIN-A4 Seite in der Länge). Wenn Sie dann im Fenster
- "Parameter" als Zoomfaktor noch "25%" einstellen, haben Sie die ganze Seite im
- Überblick auf dem Bildschirm.
-
- Nachdem Sie die Faxseite betrachtet haben, können Sie die verdeckte
- Hauptdialogbox durch einen Klick mit der rechten Maustaste oder mit der
- F10-Taste wieder nach oben holen, um die Funktion "Send" zu starten.
-
-
-
- 2.4 Auswahlknöpfe "Save IMG" und "Load IMG"
-
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- Bei einigen Kunden bestand der Wunsch ein eingegangenes Fax in ein
- Grafikprogramm zu laden, um es dort weiterzuverarbeiten. Mit "Save IMG" kann
- jetzt ein Fax das gerade eingegangen ist, oder durch die Funktion "Load IMG"
- aufgerufen wurde, als Pixelgrafik im IMG Format gespeichert werden.
-
- Wenn Sie diese Funktion durch einen Klick auf den Knopf auslösen, erscheint die
- in Ihrem im Betriebssystem eingebaute Dateiauswahlbox (File-Select-Box) und Sie
- können den Namen, sowie den Pfad für diese Pixelgrafik angeben.
-
- Ebenso können Sie jede Grafik im IMG Format laden und sofort als Fax
- verschicken, ohne daß Sie erst mit einem Grafikprogramm eine Faxdatei erstellen
- müssen. Dafür ist der Knopf "Load IMG" vorgesehen, mit dem Sie die
- Dateiauswahlbox aufrufen. Wählen Sie die Pixelgrafik mit einem Doppelklick aus
- und schon wird sie auf dem Bildschirm dargestellt und ist zum Faxen bereit! Der
- Bildaufbau ist gegenüber einer Faxdatei um bis zu 10 mal schneller! Faxdateien
- sind nämlich nach dem Hufman- Verfahren kodiert und müssen vor der Darstellung
- erst dekodiert werden.
-
- Sie können übrigens die aktive IMG-Seite durch gleichzeitiges Drücken der Ctrl
- und C-Taste in das Clipboard kopieren und von dort auch wieder mit Ctrl + V
- auslesen. Genauso können Sie eine Grafik aus einem Grafikprogramm in das aktive
- CoMa Fenster kopieren.
-
- Besonders komfortabel ist die Dateiauswahl mit der Dateiauswahlbox "Selectric"
- von Stefan Radermacher. Mit dieser Software können Sie mehrere Dateien auf einen
- Rutsch auswählen. CoMa lädt die Faxseiten dann in je ein GEM-Fenster!
-
-
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- 2.5 Auswahlknopf "Voice"
-
-
-
- Mit dieser Funktion können Sie ein entsprechendes Modem als Anrufbeantworter
- nutzen. Dabei wird ein eingehender Anruf automatisch von einem Fax unterschieden
- und der digitale Anrufbeantworter eingeschaltet. Ihnen stehen dann für
- verschiedene Zeitschienen vorbelegte Ansagetexte zur Verfügung.
-
- Diese Funktion ist nur als Extra gegen Aufpreis erhältlich und unterstützt das
- Zyxel Modem sowie Modems mit RockwellⁿChipsatz(z.B. Creatix). Die vorhandene
- Demo des Voiceprogramms beschränkt die Aufnahmezeit auf 10 Sekunden. Sie können
- aber alle Funktionen nutzen und ausprobieren! In Kapitel 3 wird die Handhabung
- des Anrufbeantworterteils ausführlich beschrieben.
-
-
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- 2.6 Auswahlknopf "Print"
-
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-
- Um die erhaltenen Faxseiten nach dem Lesen auch auf Papier ausgeben zu können
- wurde in CoMa eine Druckroutine eingebaut. Da sich beim Grafikdruck immer wieder
- das Problem der sehr unterschiedlichen Druckbefehle für verschiedenen Drucker
- zeigt, wurde lediglich für einen sehr weit verbreiteten Druckerstandard eine
- direkte Druckausgabe implementiert. Hiermit ist der HP Deskjet, der HP Laserjet
- sowie alle hierzu Kompatiblen gemeint, die den Standard PCL 2 bis 5 verstehen.
- Beim Deskjet handelt es sich um einen Tintenstrahldrucker, der bei einer
- Auflösung von 300 dpi und dem richtigen Papier erstaunlich gute Druckresultate
- liefert. Der Laserjet ist ein Laserdrucker, der als Emulation auf fast allen
- Laserdruckern vorhanden ist. Man kann fast sagen es handelt sich hier um einen
- "stillschweigenden Standard" bei Laserdruckern (PCL 3). Gehen wir also zuerst
- auf diese Drucker etwas näher ein.
-
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- HP Deskjet- und Laserjet
-
- Schaut man sich die Arbeitsweise der GEM-Druckroutine etwas genauer an, so muß
- man leider feststellen, daß die Ausgabegeschwindigkeit sehr zu wünschen übrig
- läßt. Darüber hinaus ist in den HP Druckern ein recht lästiger Fehler enthalten,
- der beim Einschalten der Rechenanlage zur Einhaltung einer fest vorgeschriebenen
- Reihenfolge zwingt. Sie können dann nicht alle Komponenten mittels eines
- Zentralschalters einschalten.
-
- Dieses Problem, sowie die langsame Ausgabegeschwindigkeit können durch das
- Aktivieren des Knopfes "HP direkt" beseitigt werden. Nun wird die
- Druckerschnittstelle unter Umgehung des Betriebssystems direkt angesprochen,
- wodurch zum einen der Einschaltfehler des Druckers behoben wird, sowie die
- Ausgabe um den Faktor 5 bis 10 beschleunigt wird. Sollte in ferner Zukunft doch
- einmal ein Betriebssystem existieren, daß den Printerport ausreichend schnell
- bedient brauchen Sie lediglich den Knopf "HP direkt" wieder zu deaktivieren und
- den Knopf "HP Laser/Deskjet" einzuschalten.
-
- Diesen Weg müssen Sie auch gehen, wenn der Schnittstellenbaustein in einem
- zukünftigen ATARI Computer an einer anderen Hardwareadresse liegen sollte. Zur
- Zeit sind die Hardwareadressen des Druckerbausteins vom 260 ST der ersten
- Generation bis zum neuen Falcon identisch!
-
- Perforation Jump (Perforationssprung bei HP Deskjet)
-
- Wenn Sie an Ihrem HP Deskjet per DIP Schalter den Perforationssprung gesetzt
- haben, kann es Ihnen passieren, daß eine DIN A 4 Seite auf zwei Seiten verteilt
- wird. Um dies zu verhindern sollten Sie diesen Knopf aktivieren. Der
- Perforationssprung wird dann per Software abgeschaltet, bleibt aber
- hardwaremäßig installiert.
-
- No Centronics check
-
- Dieser Knopf ist nur für Besitzer eines ATARI Laserdruckers interessant. Wenn
- Sie solchen Drucker besitzen und den mitgelieferten Diabolo Emulator nicht
- installiert haben, muß dieser Knopf aktiviert sein, sonst gibt es keine
- Ausdrucke, nur die Fehlermeldung "Drucker nicht bereit".
-
- GDOS Druckroutinen
-
- Es wäre außerordentlich mühsam für ein kleines Accessory Druckroutinen für alle
- denkbaren Drucker zu programmieren, ist ja auch gar nicht notwendig, gibt es
- doch das sogenannte GDOS (Graphic Device Operating System).
-
- Hier finden sich alle Treiber für Bildschirm, Tastatur und Drucker wieder, die
- nicht im eigentlichen Betriebssystem eingebunden sind. Es wäre ja auch nicht
- sinnvoll das Betriebssystem mit allen Druckertreibern aufzublähen. In Kapitel
- 2.51 zeigen wir in wenigen, nachvollziehbaren Schritten, wie ein GDOS aussehen
- sollte. Leider ist das Installieren eines funktionierenden GDOS nicht trivial.
- Außerdem erinnert die Prozedur fatal an vergessen geglaubte MS-DOS Zeiten, in
- denen das Erstellen der CONFIG.SYS den Anwender oft zum Wahnsinn trieb und ganz
- erheblich zur Abnutzung der drei Tasten Control, Alternate und Delete führte
- (und auch heute noch viele bedauernswerte Anwender in den Wahnsinn treibt.
- Stichwort OS/2 und COM3 + COM4!).
-
- Full Page
-
- Am unteren Rand der Dialogbox sehen Sie außerdem noch einen Knopf, der den
- Ausdruck in der Größe der Druckerauflösung anpaßt. Ein Fax wird bekanntlich in
- 200 dpi (bei ganz alten Geräten auch mit 100 dpi) übertragen. Wenn Ihr
- Ausgabegerät zum Beispiel mit 300 dpi arbeitet, wird die Faxseite verkleinert,
- was aber der Qualität zugute kommt.
-
- Möchten Sie dagegen, daß der Ausdruck das volle DIN A 4 Format nutzt, wird die
- Faxseite entsprechend umgerechnet, wenn der Knopf "volle Seite" aktiviert wurde.
- Hierbei wirkt der Ausdruck natürlich etwas gröber (ein grundsätzliches Problem
- bei der Vergrößerung von Pixelgrafiken).
-
- Dateiauswahlknopf (A:\INCOMING)
-
- Sie haben in diesem Fenster die Möglichkeit direkt eine Faxdatei anzugeben um
- sie auszudrucken. Durch einen Klick auf den großen Auswahlknopf, der als
- Voreinstellung den Pfad des Ordner INCOMING hat erscheint die Dateiauswahlbox in
- der Sie die gewünschte Datei auswählen können.
-
- Wenn Sie ein Fax mit mehreren Seiten erhalten haben, werden alle zu dieser
- Übertragung gehörenden Seiten ausgedruckt, wenn sich die Dateinamen nur durch
- die Endung (Extension) unterscheiden.
-
- Die zweite Bedingung ist, daß die Extension der Dateinamen fortlaufend
- durchnummeriert sind. Also DATEINAME.F01, DATEINAME.F02, DATEINAME.F03. Wenn Sie
- hier den Druck durch Auswahl von DATEINAME.F01 starten werden alle drei Seiten
- hintereinander gedruckt.
-
-
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- 2.61 Installieren von GDOS
-
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- Jedes GDOS besteht aus drei Teilen. Da wäre zuerst das Programm GDOS.PRG, oder
- ein entsprechendes GDOS-Programm (AMCGDOS.PRG, NVDI.PRG, usw). Dieses Programm
- muß sich in einem Auto-Ordner auf der Bootpartition der Festplatte, oder der
- Startdiskette befinden. Auf der obersten Ebene dieses Bootlaufwerks steht eine
- Datei mit dem Namen ASSIGN.SYS. Diese Datei enthält vor allem den Pfad für den
- Ordner "GEMSYS", in dem sich alle Gerätetreiber die in GDOS angemeldet sind
- befinden müssen, also auch der Gerätetreiber für Ihren Drucker. In unserem
- Beispiel befindet sich der Ordner auf der obersten Ebene von Laufwerk "A".
-
- Der Treiber wird oftmals mit dem Drucker geliefert, wenn Sie ihn bei einem ATARI
- Fachhändler gekauft haben. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Public
- Domain Disketten die mit einer Sammlung solcher GDOS-Treiber versehen sind. Wenn
- Sie für Ihren Drucker noch keinen Treiber besitzen, wenden Sie sich bitte an
- Ihren Fachhändler, oder an uns, wenn es sich nicht gerade um einen Exoten
- handelt helfen wir weiter.
-
- Wenn Sie den Treiber besitzen, müssen Sie ihn mit einem Texteditor in der
- ASSIGN.SYS Datei eintragen. Die Gerätenummer muß entweder 21, 22 oder 23 lauten,
- anschließend wird der Name des Treibers wie im Beispiel abgebildet eingetragen.
- Sie speichern dann die geänderte Datei ASSIGN.SYS wieder ab.
-
- Nun muß der Treiber noch in den Ordner GEMSYS kopiert werden. Damit das
- Betriebssystem die Änderungen auch bemerkt, müssen Sie jetzt noch einen
- Kaltstart machen (Rechner einfach aus- und wieder einschalten!).
-
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- 2.7 Ändern der Auflösung der aktiven Faxseite
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- Wenn Sie mit einem 14 Zoll Bildschirm arbeiten, können Sie bei der Darstellung
- einer Faxseite im Maßstab 1 Bildschirmpixel = 1 Faxpixel nur einen kleinen Teil
- einer DIN A 4 Seite sehen. Damit Sie wenigstens die Seite in (fast) voller
- Breite sehen können haben wir eine Zoomfunktion eingebaut die das Fax
- verkleinert oder auch wieder vergrößert. Sie aktivieren diese Funktion, ein
- geladenes Fax vorausgesetzt, mit den Tasten "+" und "-" aus dem Zahlenblock. Sie
- können das aktive Fenster in vier Stufen verkleinern. Es stehen Ihnen die Größen
- 100%, 50%, 25% und 12% zur Verfügung. Unter "Parameter" können Sie die
- gewünschte Auflösung voreinstellen.
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- Für Besitzer eines Großbildschirms wird in der Stufe 50% die ganze Seite lesbar.
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- In der Stufe 12% wird man in der Regel nur noch einen groben Überblick erhalten,
- den Text wird man nicht mehr lesen können!
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- 2.8 Auswahknopf "Turn" (Drehen)
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- Manchmal kann es vorkommen, daß Sie eine Faxseite erhalten, die kopfstehend in
- das Faxgerät gesteckt wurde. Das Lesen solch einer Mitteilung ist dann recht
- schwierig. Die Funktion "Turn" löst das Problem, indem der Inhalt der
- angezeigten Seite um 1800 gedreht wird.
-
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- 2.9 Auswahlknopf "Load FAX" (Fax laden)
-
-
-
- Für eine ganze Reihe von Programmen existieren bereits Treiber, die eine oder
- mehrere Seiten eines Dokumentes im QFax Format (Hufman Kodierung) abspeichern.
- Diese Treiber werden in aller Regel mit den Programmen beim Kauf zusammen
- ausgeliefert. Natürlich kann CoMa diese Dateien auch per Fax verschicken. Wir
- haben absichtlich kein weiteres Faxformat erfunden, um die Verwirrung auf dem
- Markt nicht weiter zu treiben, auch wenn dies nicht bei allen Mitbewerbern auf
- Verständnis stößt. Sie können also auch mit CoMa alte QFax Seiten laden und
- verschicken (natürlich auch umgekehrt, was wir jedoch nicht befürchten wollen).
- Dadurch können Sie alle Treiber zur Erstellung einer Faxseite benutzen, die das
- QFax Format verwenden. Da QFax nicht mehr weiter entwickelt wird, stellen wir
- für Programmierer gerne unsere Programmierhilfen für Faxtreiber zur Verfügung,
- sodaß auch neue Softwareprodukte mit Faxtreibern ausgestattet werden können.
- Diese Hilfen befinden sich im Ordner DEVELOP auf der Diskette. Allerdings ist es
- günstiger einen Treiber zu entwicklen, der IMG-Dateien erzeugt. Diese lassen
- sich wesentlich schneller mit CoMa laden!
-
- Wenn Sie diese Funktion anwählen erscheint die in Ihrem Betriebssystem
- integrierte Dateiauswahlbox. Hier können Sie das Laufwerk, den Ordner und
- anschließend die Datei wählen, die geladen werden soll. Diese Faxseite wird
- übrigens sofort in einem Fenster auf dem Bildschirm dargestellt. Hierbei wird
- der erste der 8 Auswahlknöpfe grau markiert, falls Sie noch kein Fenster für
- Faxseiten geöffnet hatten. Wenn Sie eine weitere Seite laden wollen, ohne die
- erste Seite zu überschreiben, müssen Sie zuerst den zweiten Knopf aktivieren. Es
- wird dann erst ein leeres Fenster dargestellt, daß anschließend mit einer
- Faxseite gefüllt werden kann.
-
- Dieser Vorgang vereinfacht sich, wenn Sie die Dateiauswahl "Selectric" von
- Stefan Radermacher installiert haben. Mit dieser Dateiauswahlbox können Sie
- mehrere Dateien markieren und auf einmal laden!
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- 2.10 "Ordner senden"
-
-
-
- Der letzte Auswahlknopf ist etwas größer als die bisher beschriebenen
- Funktionsknöpfe. In dem Auswahlknopf wird der Name des Ordners angezeigt, der
- zuletzt zum Verschicken eines kompletten Fax-Ordner verwendet wurde.
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- Manchmal ist es notwendig mehr als 8 Faxseiten zusammen zu senden. Damit das
- auch geht, müssen die Seiten in einem Ordner stehen. Die Nummerierung der
- Extension der Seiten muß fortlaufend sein, also BEISPIEL.F01, MUSTER.F02,
- TEST.F03, usw.. Wenn Sie oft die gleichen Faxseiten verschicken müssen, ist es
- sinnvoll dafür die entsprechenden Ordner anzulegen. Wenn Sie dann einen solchen
- Ordner verschicken müssen, klicken Sie auf den Knopf "Ordner senden". Es
- erscheint die Dateiauswahlbox mit der Sie den gewünschten Ordner öffnen und
- anschließend die Dateiauswahlbox mit "OK" verlassen. Der Name des gewählten
- Ordner muß jetzt in dem Auswahlknopf angezeigt werden. Wenn der Pfadname sehr
- lang ist, können Sie nur das Ende des Pfadnamen lesen.
-
- Wird ein Ordner verschickt, haben Sie immer die Möglichkeit, ein Deckblatt mit
- zu senden. Klicken Sie also vor dem Aufrufen der Funktion "Send" auf die
- Funktion "Text". Tragen Sie den gewünschten Text in die Dialogbox ein und
- verlassen Sie diese mit "OK". Sofort wird das Deckblatt in einem Fenster
- dargestellt. Dabei liegt die Hauptdialogbox im Hintergrund, ist also eventuell
- nicht mehr sichtbar. Mit einem Klick der rechten Maustaste, oder der Taste F 10
- können Sie diese wieder nach vorne holen. Wenn Sie jetzt auf "Send" klicken,
- wird zuerst das Deckblatt, und im Anschluß daran der Inhalt des Ordners
- verschickt.
-
- Wenn Sie kein Deckblatt mitfaxen wollen, so schließen Sie einfach das Fenster
- mit dem Text vor dem Senden.
-
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- 2.11 Auswahlknopf "Receive (Empfangen)"
-
-
-
- Durch Anklicken dieser Funktion besteht die Möglichkeit, ein eingehendes Fax zu
- empfangen. Das kann manuell, also durch Anklicken von"Receive", oder auch
- automatisch geschehen.
-
- Die Freude über den automatischen Empfang muß ich gleich etwas dämpfen und ein
- paar Worte zur Gesamtproblematik verlieren.
-
- 1. Für einen automatischen Empfang muß der Rechner durch eine
- Elektronikvorrichtung beim ersten Klingelzeichen eingeschaltet werden. Ein 24
- Stunden Stand-By-Betrieb ist weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar, von
- der Abnutzung durch Alterung gar nicht zu reden. Leider dauert das Starten eines
- ATARI Rechners unter umständen länger, als ein anrufendes Faxgerät bereit ist zu
- warten. Sie müßten möglicherweise alle Programme im AUTO-Ordner, sowie alle
- Accessorys abschalten! Der gewerbliche Anwender wird in der Regel ein normales
- Faxgerät für den Empfang installiert haben, der private Anwender erhält in der
- Regel gar nicht so oft ein Fax, sodaß der erwähnte 24 Stunden Betrieb des
- Rechners nicht sinnvoll erscheint.
-
- 2. Nehmen wir an Ihre Festplatte ist schnell genug, dann sollte Ihr Modem
- außerdem eine eigene Telefonleitung mit eigener Telefonnummer haben, weil sonst
- jeder Anrufer auf das Übelste angepiept wird. Um das bei nur einer
- Telefonleitung zu verhindern, bedarf es einer weiteren Elektronikschaltung, die
- bei einem normalen Anruf während Ihrer Abwesenheit das eingehende Fax von einem
- sprechenden, weil menschlichen Anrufer unterscheiden kann.
-
- 3. Etwas besser sieht es da für Besitzer von neueren Zyxel Modem aus. Diese
- verfügen über die Möglichkeit, als Anrufbeantworter zu arbeiten und können dann
- selbstverständlich zwischen Anrufer oder Fax unterscheiden.
-
- Das Fazit lautet also eindeutig: Fax senden in höchster Qualität mittels CoMa,
- Faxe empfangen, aber entweder manuell, oder mit etwas Hardwareaufwand auch
- automatisch.
-
-
-
- 2.12 Automatischer Empfang mit CoMa
-
-
-
- Für den Fall, daß Sie über die notwendige Hardware verfügen, um automatsich
- einen Anruf entgegenzunehmen, wollen wir Ihnen hier ein paar Tips geben, die ein
- stabiles Arbeiten ermöglichen.
-
- Damit die Zeit beim Starten des Rechners klein bleibt müssen Sie sicherstellen,
- daß alle Accessorys und Programme im Ordner AUTO abgeschaltet sind. Als sehr
- hilfreich erweisen sich hier Programme wie XBOOT und andere Programme, mit denen
- die ACCs und Autoordnerprogramme konfiguriert werden können.
-
- Stellen Sie also sicher, daß nur noch CoMa als ACC aktiv ist. Achten Sie auch
- darauf, daß Sie eine Zahl ungleich Null bei "lift after X rings" in dem
- Parameterfenster eingetragen haben. Sonst passiert garnichts! Außerdem muß die
- Ring-Indicator Leitung im Kabel zwischen Modem und Computer angeschlossen sein!
-
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- 2.13 Der manuelle Empfang von Faxseiten
-
-
-
- Der manuelle Empfang einer Faxseite wird am einfachsten zu erreichen sein, wenn
- ein Telefon durch das Modem geschliffen ist, oder bei einem Modem mit BZT
- Zulassung an der TAE Dose angeschlossen ist. Wenn Sie dann mit diesem Telefon
- nach dem Abheben im Hörer das typische Geräusch einer Faxübertragung hören,
- rufen Sie das ACC CoMa auf und drücken auf den Knopf "Receive".
-
- Für den manuellen Empfang müssen Sie bei "lift after X rings" eine Null
- eintragen, sonst läßt CoMa das Modem automatisch abheben und ein Anrufer wird
- angepiepst. Und wenn Sie Pech haben hat er schon wieder aufgelegt bevor Sie mit
- Esc, Undo oder Ctrl + rechte Shift-Taste das Gespräch übernommen haben.
-
- Noch ein Hinweis: Einige Faxgeräte und Modem senden keinen Ton, solange sie
- selbst nichts hören. In einem solchen Fall hört es sich an, als ob niemand auf
- der Leitung wäre! Drücken Sie dann trotzdem den Knopf "Receive" und lassen CoMa
- die Faxparameter aushandeln.
-
- Jetzt wird CoMa das Modem abheben lassen, die Telefonleitung übernehmen, die
- Seiten empfangen und abspeichern (und eventuell sofort ausdrucken).
-
- Der Programmteil "Receive" verfügt außerdem über eine Novität bei Faxprogrammen,
- die wir nicht vergessen wollen zu erwähnen!. Die eingehenden Seiten werden
- sofort auf dem Bildschirm Zeile für Zeile aufgebaut. Sie sehen also sofort was
- da gerade hereinkommt! Natürlich scrollt der Bildschirm mit den eingehenden
- Faxzeilen mit. Wenn das Fax gespeichert wird, haben Sie es bereits gelesen und
- müssen nicht erst ein weiteres Programm aufrufen!
-
- Wenn der Knopf "Print-immed." in der Parametereinstellung aktiviert wurde,
- werden die empfangenen Seiten auch sofort ausgedruckt.
-
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- 2.14 Auswahlknopf "Send" (Senden)
-
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-
- Nachdem Sie ein oder mehrere Faxseiten geladen haben müssen Sie nur noch den
- Knopf "Send" anklicken. Das Modem wird sofort abheben, wählen und nach dem
- Aushandeln der Übertragungsparameter mit der Übertragung beginnen. In CoMa gibt
- es dabei keine Wartezeiten bis die Faxseite(n) für die Übertragung kodiert sind,
- all das geschieht unbemerkt ohne Zeitverlust im Hintergrund, während der
- Übertragung. Die Kommentarzeile zeigt Ihnen während der Übertragung die
- Baud-Rate und die Auflösung an, mit der gesendet wird. Außerdem wird Ihnen die
- Identifikation des anderen Faxgerätes angezeigt.
-
- Am Ende der Übertragung sehen Sie hier ob ein Fehler aufgetreten ist. Die
- Fehlermeldungen sind im Klartext gehalten und erklären sich selbst! Ob Sie diese
- Fehlermeldungen in englisch oder deutsch sehen wollen können Sie im Fenster
- "INFO" einstellen.
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- 2.15 Die Faxnummernverwaltung
-
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-
- CoMa verfügt unabhängig von unserer Bürosoftware FIRST_MILLION über eine Datei
- in der die Faxnummern gespeichert werden können.
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- Diese Datei ist eine Textdatei und kompatibel zur Faxnummerndatei von QFax.
- Sollten Sie schon eine FAXNUM.INF besitzen, können Sie diese sofort
- weiterverwenden! Nun aber zur Handhabung dieser Funktion in CoMa:
-
- Im CoMa GEM-Fenster sehen Sie dafür zwei Knöpfe.
-
- Numbers (Faxnummernliste)
-
- Klicken Sie einmal auf diesen Knopf erhalten Sie ein Fenster, in dem alle
- bereits eingetragenen Faxnummern alphabetisch sortiert erscheinen.
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- Mit einem Doppelklick auf einen Eintrag übernehmen Sie den Namen und die
- Faxnummern in das CoMa Fenster und schon kann das Faxen losgehen.
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- Diese Liste verfügt über einen Auto-Search-Modus. Nachdem das Fenster geöffnet
- wurde können Sie den (die) Anfangsbuchstaben eintippen und sofort wird der erste
- Eintrag der Liste mit diesem(n) Buchstaben aktiviert. Wenn Sie jetzt einen
- weiteren Buchstaben eintippen springt die Liste weiter.
-
- Sollten Sie sich geirrt haben, bringt Sie die Taste Escape zurück an den Anfang
- der Liste. Sie können dann wieder mit der Suche beginnen.
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- Insert (Einfügen)
-
- Dieser Knopf wird gebraucht, wenn Sie eine neue Faxnummer in die Liste
- übernehmen möchten. Tragen Sie zuerst den Namen und die Faxnummer in die dafür
- vorgesehenen Felder ein. Achten Sie auf die Schreibweise, damit die Eintragungen
- nach den Nachnamen geordnet sind: Nachname<Vorname! Klicken Sie dann auf den
- Knopf "Einfügen" und schon befinden sich die Daten in der Faxliste. Wenn Sie
- diesen Namen für ein Fax aufrufen, dreht CoMa beides wieder um.
-
- Wir haben uns absichtlich gegen eine automatische Übernahme neuer Faxnummern
- entschieden, da sich dadurch leicht Dubletten in der Liste ansammeln können,
- wenn Sie zum Beispiel eine bekannte Nummer nicht über die Liste, sondern per
- Hand einsetzen.
-
- Löschen von Eintragungen
-
- Sollte einmal die Notwendigkeit bestehen Eintragungen in Ihrer Liste zu löschen
- müssen Sie nicht erst einen Texteditor (!) bemühen, sondern dies geht natürlich
- auch aus CoMa heraus.
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- Rufen Sie mittels "Numberlist" die Liste der Faxnummern auf und markieren den zu
- löschenden Eintrag mit einem einfachen Klick mit der linken Maustaste. Drücken
- Sie anschließend die Tasten "Control" und "y" gleichzeitig und schon ist der
- Eintrag gelöscht.
-
- Edit
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- Mit Hilfe dieser Funktion können Sie jeder Eintragung eine Bemerkungszeile
- anfügen. So kann der Name des Absenders hinter die Faxnummer geschrieben und die
- Übersicht in der Liste erheblich erhöht werden.
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- 2.16 Die Verwaltung der eingegangenen Faxseiten
-
-
-
- Wenn Sie mit CoMa automatisch Faxe empfangen, so werden diese mit der jeweiligen
- ID als Dateiname im Ordner INCOMING gespeichert. Hatten Sie von der Möglichkeit
- des Sofortdrucks gebrauch gemacht, konnten Sie die Seiten aus dem Drucker nehmen
- und lesen. Die Alternative dazu bestand im Durchsuchen des Ordners INCOMING nach
- den neuen Faxseiten. Das war umso schwieriger je mehr Dateien Sie hier zu stehen
- hatten. Dieses Prozedere gehört nun der Vergangenheit an. CoMa verwaltet alle
- eingehenden Faxe in einem eigenen Fenster, daß Sie über den Knopf "Calls" öffnen
- können. Sollten seit dem letzten Aufruf dieses Fensters neue Faxe eingegangen
- sein die Sie noch nicht gelesen haben, blinkt Sie dieser Knopf an. Faxe die Sie
- aus dieser Liste bereits einmal zum Lesen aufgerufen hatten erhalten ein Häkchen
- vor dem Eintrag.
-
- Eintragungen die Sie gelesen und/oder gedruckt haben und deshalb nicht mehr
- benötigt werden können Sie leicht löschen. Beachten Sie dabei unbedingt, daß
- nicht nur der Hinweis im Fenster gelöscht wird, sondern gleichzeitig auch die
- Faxdatei auf der Festplatte!
-
- Bringen Sie Ihren Mauszeiger auf das geöffnete Fenster "Calls" und betätigen Sie
- die rechte Maustaste. Sie sehen dann das Pop-Up-Menü "Calls" mit mehreren
- Eintragungen. Wird der Eintrag "Delete" (Löschen) aufgerufen, werden alle Zeilen
- die Sie mit einem Mausklick markiert hatten gelöscht. Aber wie gesagt, Vorsicht
- das Löschen bezieht sich auch auf die Datei selbst!
-
- Mit dem Eintrag "Select All" können Sie auf einen Schlag alle Eintragungen zum
- Löschen markieren.
-
- Der Eintrag "Play New" bezieht sich auf Anrufe die das Voice-Modul aufgezeichnet
- hat.
-
-
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- 2.17 Updates
-
-
-
- Programme mit einem vernünftigen Support haben die Eigenschaft sich ständig
- weiter zu entwickeln. Auch CoMa macht noch nicht jeden Anwender glücklich. Fast
- täglich erreichen uns Anfragen und Bitten bezüglich weiterer Programmfunktionen.
- Und wenn uns diese Vorschläge gefallen, wir nur mangels Phantasie nicht selbst
- darauf gekommen sind, machen wir uns an die Umsetzung! Die Folge davon ist: Ihr
- Programm, daß Sie vor 4 Wochen gekauft hatten ist nicht mehr auf dem neuesten
- Stand. Irgendwann müssen Sie dann ein Update bei dem Vertrieb oder Ihrem Händler
- bestellen. Das kann dann auf die Dauer sehr teuer werden. Mit CoMa werden Sie
- dieses Problem nicht mehr so oft haben. Mit dem Registrierungsschlüssel den Sie
- von uns erhalten haben, können Sie jede aktuelle Shareware Version in eine
- lizenzierte CoMa Version verwandeln. Dies funktioniert solange, bis ein größerer
- Sprung in der Versionsnummer auftritt, oder das Programm sich erheblich
- weiterentwickelt hat. Bedenken Sie bitte, daß auch die Weiterentwicklung einer
- Software Arbeit bedeutet, die wir in angemessener Weise vergütet haben müssen.
- Würde man diesen Umstand leugnen, wäre eine Weiterentwicklung bestehender
- Software unmöglich! Sie können sicher sein, daß wir mit Updategebühren sehr
- zurückhaltend sein werden.
-
- Ab Version 1.80 müssen Sie keine neue Registrierung mehr durchführen. Hier
- reicht es dann aus das neue Programm COMA.APP (COMA.ACC) gegen das alte
- auszutauschen, schon kommen Sie in den Genuß aller neuen Funktionen.
-
- Der Knopf "Print" erstellt ein Bestellformular für den Registrierungsschlüssel.
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- Die abgebildete Dialogbox muß nur bei der Erstregistrierung ausgefüllt werden.
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- 2.18 Die Help-Taste
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- Wir haben die wichtigsten Tastaturbefehle in ein Fenster geschrieben, daß Sie
- über die Help- Taste aufrufen können.
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- 2.19 Bedienung von CoMa über Commandline
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- Wer CoMa über Comandline-Befehle steuern möchte kann dies ab Version 1.40 tun.
- Hier finden Sie die bereits implementierten Befehle. Wenn Ihnen Befehle fehlen
- oder Return-Codes benötigen, sollten Sie sich bei uns melden.
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- -n1 name Name1 setzen
-
- -n2 name name2 setzen
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- -fn faxnummer Faxnummer setzen
-
- -op path Pfad für Ordner OUTGOING setzen
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- -nd no dialing- ohne Wählen
-
- -sd Senden
-
- -to takeover-bestehenden Anruf übernehmen
-
- -rv receive-Anruf annehmen
-
- Dies ist nur eine Auswahl der implementierten Befehle. Wenn Sie sich für diese
- Funktion interessieren, lesen Sie bitte das Text-File COM_LINE.TXT im Ordner
- DEVELOP!
-
- Beispiel Anruf übernehmen:
-
- coma -to -rv
-
- Beispiel Anruf annehmen:
-
- coma -rv
-
- Beispiel Deckblatt und Ordner senden:
-
- coma -n1 L. Mustermann -fn 1234/5678 -op F:\fax\example\ -sd
-
-
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- 2.20 Die Entwicklungs-Library
-
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-
- Wir haben uns sehr viele Mühe gegeben um die Arbeitsgeschwindigkeit für das
- Erstellen der Faxdateien zu optimieren. Wenn Sie einige Zeit mit CoMa gearbeitet
- haben werden Sie feststellen, daß es uns recht gut geglückt ist. Damit nun
- andere Programmierer in der Lage sind für Ihre eigenen Programme ebenso schnelle
- Routinen zu schreiben, liegen im Ordner DEVELOP unsere
- FAX-TreiberEntwicklungshilfen bei. Hier können Sie anhand der dargestellten
- Beispiele selbst einen Treiber entwerfen. Wir würden uns freuen wenn viele
- Programmierer dieses Angebot warnehmen würden. Noch größer wäre die Freude, wenn
- andere Programmierer ihren Programmen Druckertreiber beilegen würden, mit denen
- IMG-Dateien mit 200 dpi Auflösung erstellt werden können. Mit solchen Dateien
- läuft CoMa erst richtig zu Höchstform auf!
-
- Die Gründe dafür sind einleuchtend wie wir meinen:
-
- Eigentlich ist das Erstellen von Faxdateien die nach dem Hufman Verfahren
- kodiert sind nicht so sinnvoll. Wesentlich effektiver sind Pixelgrafiken im
- GEM-IMG Format, die mit 200 dpi erstellt wurden. Solche Dateien lassen sich
- wesentlich schneller auf dem Bildschirm darstellen. Die Kodierung als Faxseite
- erstellt CoMa ohnehin während der Übertragung! Vielleicht sollte man sich
- deshalb auf diesen Standard einigen.
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- 2.21 Dial Only (Nur Wählen)
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- Diese Funktion erklärt sich fast von selbst. Sie können hiermit Ihr Modem zu
- einem Wählautomaten zweckentfremden. Geben Sie die gewünschte Telefonnummer ein
- und drücken Sie den Knopf "Dial Only" und Ihr Modem beginnt zu wählen. Das
- Funktioniert erfahrungsgemäß am besten, wenn Sie Ihr Telefon durch das Modem
- geschliffen haben, oder bei BZT-Zulassung mit an der TAE Dose anschließen. Wenn
- sich der Gesprächspartner meldet können Sie durch Drücken der Tasten "Undo",
- "Esc" oder "Ctrl" + linke Shifttaste das Modem zum Auflegen bewegen. Das
- Gespräch wird dadurch auf den angeschlossenen Telefonapparat gelegt und Sie
- können mit dem Gespräch beginnen.
-
- Natürlich können Sie die Faxnummernverwaltung auch als Telefonbuch benutzen. Sie
- sollten dann aber alle Eintragungen, die nur Telefonnummern sind, mit einem
- Sonderzeichen am Ende markieren. Das erhöht die Übersicht!
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- 2.22 Polling (Abrufen von Faxseiten)
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- Hierbei handelt es sich um eine Funktion die bisher nur vom Zyxel Modem
- unterstützt wird allerdings funktioniert es nach unseren Erkenntnissen nicht in
- der Firmware 6.10 und 6.11! Das wird sich aber schlagartig ändern (hoffen wir),
- wenn es endlich Modem nach dem neuen Standard >Class 2.0< gibt. In diesem
- Faxstandard ist dieser Befehl definiert.
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- Hinter dieser Funktion verbirgt sich die Möglichkeit Faxseiten von Radiosendern,
- öffentlichen Einrichtungen und Firmen abrufen zu können. So erhält man von dem
- Deutschen Wetterdienst die aktuelle Wetterkarte zugefaxt, bestimmte Radiosender
- schicken die aktuelle "Top 20"-Liste in Ihr Modem usw.. Wahrscheinlich werden
- viele Firmen dazu übergehen nicht mehr allen Kunden, auch denen die das gar
- nicht wollen, jede Woche ein Werbefax zu schicken, sondern richten eine
- spezielle Telefonnummer ein, wo sich der interessierte Kunde die Liste abrufen
- kann. Das spart den Firmen erheblich Telefonkosten und den geplagten
- Einzelhändlern kilometerweise Faxpapier.
-
- Damit das funktioniert müssen Sie noch bei den Parametern den entsprechenden
- Anwahlbefehl für "Polling" eintragen. Der im abgebildeten Beispiel eingetragene
- Anwahlbefehl gilt für das Zyxel Modem mit der Firmware 6.00!
-
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- 2.23 HSMODEM
-
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-
- Auf der Programmdiskette befindet sich ein AUTO-Ordner mit einem Teil des
- seriellen Gerätetreibers HSMODA02 von Harun Scheutzow. Wir haben nur den
- unbedingt notwendigen Teil des umfangreichen Programmpaketes beigelegt um den
- technisch weniger Interessierten nicht zu verwirren.
-
- Das Gesamtpaket enthält noch mehr Treiber für Hardwareerweiterungen, genaue
- Beschreibungen der einzelnen Treiber, Dokumentation für Programmierer und ein
- Setter-Programm zum Konfigurieren der Treiber.
-
- Man kann das Paket in jeder guten Mailbox als HSMODA02.LZH oder direkt bei Harun
- gegen Einsendung einer formatierten 3.5" Leerdisk mit ausreichend frankiertem
- Rückumschlag oder ersatzweise 10DM beziehen.
-
- Mausnetz: Harun Scheutzow @B Internet: Harun_Scheutzow@B.maus.de (Wegen der
- Beschränkungen des Mausnetzes BITTE KEINE Mails größer als 16KByte schicken!)
- Postanschrift: Harun Scheutzow Dresdener Straße 83 D-10179 Berlin, Deutschland
-
- Dieses Paket enthält serielle Treiber. Für jede Schnittstelle oder jeden
- Schnittstellenbaustein exisitiert ein eigener Treiber. So hat der Anwender die
- Arbeit mit der Auswahl der passenden Treiber, aber auch den Vorteil, nur die
- Treiber laden zu müssen, die er braucht.
-
- Notwendig wurde die Anwendung eines seriellen Gerätetreibers durch die für den
- Voice-Teil notwendige Datentransferrate > 19200 Baud. Das Betriebssystem stellt
- dafür leider keine Routinen zur Verfügung. Außerdem ist die
- Betriebssystemroutine auch im TOS 3.06 noch immer fehlerhaft, leider!
-
- Hauptbestandteil ist das Programm DRVIN.PRG, daß auf jedem Rechner im
- AUTO-Ordner stehen muß. Je nach vorhandener Schnittstelle muß dann noch das
- Treiber Modul für die verwendete Schnittstelle geladen werden.
-
- ST, STE, MegaST: MFP.PRG
-
- MegaSTE: MFP.PRG + SCC.PRG
-
- TT: MFP.PRG + SCC.PRG + MFP_TT.PRG
-
- Falcon: SCC.PRG
-
-
-
- 2.24 Installieren von HSMODEM im Auto-Ordner
-
-
-
- Suchen Sie sich bitte je nach Rechnertyp den oder die richtigen Treiber heraus.
- Besonderes Augenmerk müssen Sie auf die Reihenfolge der Programme im AUTO-Ordner
- legen.
-
- Das Hauptprogramm DRVIN.PRG sollte aus Geschwindigkeitsgründen möglichst weit
- hinten (aber vor den Treibern) ausgeführt werden. DRVIN.PRG und die Treiber
- müssen andererseits vor eventuell im AUTO-Ordner installierten Programmen
- stehen, die die Treiber nutzen wollen. Im ungünstigsten Fall gibt es sonst eine
- Fehlermeldung oder es hagelt niedliche Bomben!
-
- Mit einem TOS ab Version 2.0 oder einer entsprechenden Shell kann die
- Reihenfolge im AUTO-Ordner einfach ermittelt werden, indem man die Ausgabe der
- Verzeichnisse "unsortiert" erfolgen läßt. Der entsprechende Eintrag steht im
- Pull~Down~Menü "Extras" des ATARI Desktop.
-
- Bei älteren TOS-Versionen kopiert man zuerst alle Programme aus dem Ordner AUTO
- in ein anderes Verzeichnis, so daß der AUTO-Ordner leer ist, und kopiert die
- Programme dann in der gewünschten Reihenfolge wieder zurück.
-
- Ablaufdiagramm zur Installierung
-
- Dieser Abschnitt soll die Installation unter TOS und Mag!X möglichst kurz und
- einigermaßen verständlich beschreiben. Das hier beschriebene sollte als Programm
- betrachtet und von vorn nach hinten "abgearbeitet" werden.
-
- 1. Falls Sie ein Programm im \AUTO\-Ordner haben, das die seriellen
- Schnittstellen benutzt, kopieren sie es aus dem \AUTO\ heraus.
-
- 2. Entfernen Sie installierte Patchprogramme für die seriellen Schnittstellen,
- wie z.B. RS232ENC, TURBOCTS, SERIALFX, aus dem \AUTO\.
-
- 3. Wählen Sie die Treiber aus diesem Paket, die Sie brauchen. Kopieren Sie
- zuerst DRVIN.PRG in den \AUTO\-Ordner, dann kopieren Sie die ausgewählten
- Treiber hinterher. Die Reihenfolge der Treiber ist unwesentlich.
-
- Damit ist die Installation abgeschlossen. Booten Sie den Computer neu und rufen
- Sie das Programm oder Accessory CoMa auf. In der Parameterbox muß der Eintrag
- "HSModem activ" erscheinen, dann war die Installierung erfolgreich.
-
- An dieser Stelle möchten wir Harun für die kostenlose Bereitstellung von HSMODEM
- danken, ohne das der Voice-Modus von CoMa zumindest auf 8-MHz-Rechnern sowie der
- Hintergrundbetrieb beim Faxen nicht möglich wäre.
-
-
-
-
- 1.13 Dateiname der Faxseite bei CoMa
-
-
-
- Der Name gibt immer den Tag, die Stunde und die Minute an, in der diese Seite
- empfangen wurde, wenn das Fax keine Identifikation gesendet hat. Ein Fax vom
- 12.5.93 um 17 Uhr 25 wäre unter dem Namen 12_17_25.F01 abgespeichert worden.
- Hätten Sie noch zwei weitere Seiten erhalten, so wäre die gleiche Uhrzeit
- enthalten und die Extension würde hochgezählt; 12_17_25.F02 und 12_17_25.F03.
-
- Wenn das Faxgerät aber seine Telefonnummer als Identifikation mitsendet, wird
- die Faxdatei unter dieser Nummer abgespeichert. Das hat den Vorteil, daß Sie
- sofort erkennen können wer dieses Fax gesendet hat. Und da inzwischen fast alle
- Faxgeräte über diese Identifikation verfügen, sollte dies der Regelfall sein.
-
-
-
- 1.14 Die Sterntaste
-
-
-
- Sie haben bereits erfahren, daß Sie jede Faxseite in einem Fenster darstellen
- können und die Auflösung mit den Tasten "+" und "-" des Ziffernblocks verändern
- können. Bei einer starken Verkleinerung der Seiten wirkt die Schrift irgendwie
- zusammengequetscht.
-
- Um diesen Effekt aufzuheben, und die Lesbarkeit zu erhöhen haben wir eine
- Funktion eingebaut mit der Sie die Darstellung der Linien "ausdünnen" können.
- Sie können dabei mit der Sterntaste auf dem Ziffernblock zwischen normaler,
- dicker Darstellung und der dünnen Darstellung der Linien hin- und herschalten.
- Sie werden schnell den Vorteil dieser Funktion erkennen und sie nicht mehr
- missen wollen.
-
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- Probleme
-
- Sollte CoMa mit ihrem Modem nicht funktionieren, so aktivieren sie bitte
- Modem-Protokoll im Parameter-Dialog und versuchen Sie erneut das Fax zu
- senden.
- Dann schicken Sie uns bitte die Datei 'MOD_PROT.TXT' mit einer genauen
- Beschreibung was nicht funktioniert hat zu, damit wir dem Fehler auf die
- Spur kommen können.
- Bitte auch Rechnertyp, TOS-Version, geladene ACC's & Auto-Ordner-Programme
- sowie Modem-Typ/Firmware-Version angeben.
-
-
- Ihr SOFTBÄR-Team
-
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- P.S.
- Falls Ihnen wichtige Funktionen fehlen sollten, sagen Sie bitte Bescheid.
-
-
-